Anwendungsgebiete

Hekla lava D30 – Anwendungsmöglichkeiten

 Hinter der Bezeichnung Hekla lava D30 verbirgt sich ein relativ unbedeutendes homöopathisches Mittel. Ausgangsbaustein und zugleich Namensgeber ist die Lava und die Schlacke des Mount Hekla. Der Mount Hekla ist der bekannteste Vulkan Islands. Man beobachtete Veränderungen an Rindern, Pferden und Schafen, nachdem der Vulkan ausgebrochen war. Diese Beobachtungen bildeten die Grundlage für die Verwendung von Hekla lava D30. Im Allgemeinen wirkt Hekla lava sehr symptombezogen, daher werden vor allem niedrigere Potenzen verwendet.

Hekla lava D30 Anwendungsmöglichkeiten

Die Wirkung von Hekla lava D30 bezieht sich überwiegend auf die Knochen und die Knochenhaut. Hekla lava D30 kann zudem in jeder Alterskategorie angewandt werden. Allerdings ist hierfür Voraussetzung, dass die Indikation, also die Heilanzeige, stimmt.

Beschwerden, die eine Einnahme von Hekla lava begünstigen

Das Mittel kann nach den Regeln der klassischen Homöopathie Verwendung finden, wenn mindestens zwei der nachfolgenden Beschwerden bei dem betroffenen Patienten auftreten. Zudem müssen diese körperlichen Beschwerden eine Verbindung zu einem Umstand aufweisen, auf die im Nachfolgenden ebenfalls näher eingegangen wird. Dieser Umstand muss die Verschlechterung des Gesundheitszustands zur Folge haben. Je mehr Punkte, die nachfolgend aufgeführt werden, auf den jeweiligen Patienten zutreffen, desto wahrscheinlicher ist eine positive Wirkungsweise des Mittels.

Hekla lava D30 wird eine sehr starke (Aus)Wirkung auf den Unterkiefer nachgesagt. Dabei kann eine Schwellung des Kieferknochens oder aber eine Vergrößerung auftreten. Liegt zudem ein Kariesbefall vor, oder eine Entzündung nach dem Ziehen eines Zahns, können Schmerzen der Nerven im Gesicht die Folge sein. Eine Verbesserung wird durch Druck, Ablenkung, aber auch durch Wärme und Bewegung erzielt. Eine Verschlechterung wird hingegen direkt nach dem Aufstehen am Morgen wahrgenommen, sowie nach den ersten Bewegungen des Tages.

Hekla lava D30 – richtig einnehmen und dosieren

Da homöopathische Mittel über eine gute Verträglichkeit sowie keinerlei Nebenwirkungen verfügen, sind sie für alle Altersgruppen, sogar für Schwangere und Stillende geeignet. Bei der Verwendung von Hekla lava D30, also der D30 Potenz, sollte jedoch ein fachkundiger Arzt hinzugezogen werden. Für die Selbstbehandlung, also ohne ärztliche Beobachtung, ist die Verwendung von Hekla lava D30 nicht geeignet. Zudem sollte eine Behandlung von Kindern und Schwangeren stets in Begleitung des Frauenarztes oder des Kinderarztes erfolgen.

Verschlechtern sich die Symptome über einen längeren Zeitraum hinweg, sollte die Behandlung mit Hekla lava D30 unbedingt abgebrochen werden. Sie sollten außerdem beachten, dass ein schul medizinisches Medikament in keinem Fall eigenmächtig abgesetzt oder gar durch ein homöopathisches Mittel ersetzt bzw. unterstützt werden. Sprechen Sie solche Vorhaben immer mit Ihrem behandelnden Arzt ab.

Auch bei der Einnahme sollten Sie Aufmerksamkeit walten lassen. Bei homöopathischen Mitteln handelt es sich – unabhängig von ihrer Darreichungsform (ob als Globuli, als Tablette oder gar als Tropfen) – handelt es sich um sehr empfindliche Stoffe. Das bedeutet, dass äußere Reize Auswirkungen auf ihre Wirksamkeit haben können. Um eine entsprechend gewollte Heilwirkung nicht zu beeinträchtigen, sollten folgende Regeln Beachtung finden.

Achten Sie vor der Einnahme darauf, dass die Mundschleimhäute mindestens 15 Minuten frei von Speisen, Getränken, aber auch von Nikotin oder Alkohol sind.
Sowohl die Globuli, als auch die aufgelösten Tabletten oder Tropfen stets mit einem Plastik löffel einnehmen.
Vermeiden Sie zudem sehr stark riechende ätherische Öle, wie beispielsweise Menthol, und Lösungsstoffe, wie beispielsweise Farben.
Wenn Sie die Verwendung von Minze, Zahnpasta, aber auch Kaugummis und Kaffee nicht vollkommen eindämmen können, schränken Sie diesen zumindest ein.

Hekla lava D30 –  Dauer der Behandlung

Die Dauer einer Behandlung richtet sich nach den Beschwerden des Patienten. Im Allgemeinen erfolgt eine Nutzung homöopathischer Mittel jedoch lediglich solange, bis diese Beschwerden stark gelindert oder sogar vollkommen geheilt sind.

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